Tuesday, November 9, 2010

MEIN KAETZCHEN

I always had cats in my life and sometimes they enchanted me so much I would make a poem - hm, a long long time ago... This one is from 1978 and it sounds like I wrote it for Golda. Since English is not my mother language I wouldn't dare to translate it - so this is to enjoy - I hope - for my German friends!

Mir gehoert ein kleines Kaetzchen
mit weichen schwarzen Taetzchen
mit Kugelknoepfchenaugen gross und fein
und einem reizenden winzigen Stupsnaeselein.

Es tappelt und zappelt, es huepft und springt,
es schnurrt und miaut
mal leise, mal laut.
Manchmal kratzt es und faucht -
klettert wuetend auf einen Baum hinauf -
ist der Zorn dann verraucht,
kann es nicht mehr weiter -
ich hole die Leiter.

Mein Kaetzchen ist rund und mollig
und so drollig.
Sein Fellchen ist weich und seidig
die Bewegungen geschmeidig
und wenn ich's recht bitte, ist es so nett
und tanzt fuer mich ein Ballett.

Die kleine rosa Zunge muesstet ihr mal sehn
und die Zaehnchen, die weiss und spitz
im Maeulchen drin stehn.
Sein Baertchen ist ja noch spaerlich,
doch wenn es mit dem Schwaenzchen peitscht,
wird es gefaehrlich!

Ich haette noch vieles zu sagen bereit:
ueber seine Ohren und wie es geboren
und... doch ich hab' keine Zeit,
schaut, mein Kaetzchen oeffnet die Augen,
gaehnt und streckt sich wonniglich
gleich stupst es mich an und will seine Milch.

10 comments:

zsazsazsu said...

It's just like you wrote this especially for Golda ... all these years ago !
Das war wunderschön !

Bernstein said...

Da schließt sich ein Kreis. Du kanntest Golda wohl schon sehr sehr lange, sie wohnt schon lange in Deinem Herzen und deiner Seele, denn Du hast sie mit wunderschönen Worten beschrieben - Ihr musstet nur noch zueinanderfinden.
GlG Inbar
PS: Mir gefallen auch die Zeichnungen, die Du zu Deinem Gedicht gemacht hast. Erinnert mich an eigene Büchlein, die ich hier liegen habe.

Yael said...

Oh nein Inbar, ich bin ja ehrlich!! Das sind nicht meine Zeichnungen, die hatte ich irgendwo ausgeschnitten und aufgeklebt! Ich bin leider GAR nicht zeichnerisch begabt!
Deshalb ist ein Teil meiner Wandbehaenge auch so surrealistisch, das bekomme ich grade noch hin!
Ach, ich wuerde mir wuenschen, so huebsch zeichnen zu koennen!

Hilde said...

Such a sweet photo of Golda :) Her fur is so healthy and shiny!
The poem is lovely, I enjoyed reading.

Jouir la vie said...

Wahrlich eine sehr rührige Geschichte in Zeilen gesetzt...

Sei lieb gegrüßt
Kvelli

2 B's World said...

Oh Yael
wenn ich diese Zeilen lese, dann wird mir ganz warm um's Herz.
So liebevoll und rührend, wie Du geschrieben hast. Wir sitzen gerde hier und hören Paul Potts und dann lese ich hier noch dein wunderschönes Gedicht...mir kommen fast die Tränen vor Rührung.

Herzliche Grüße von 2 B's

Granny said...

:o)

andrella said...

Dear Yael,
so schöne Worte, ich bin sehr gerührt. Auch weil ich heute eine Mail bekommen habe in der mich jemand auf deinen blog aufmerksam gemacht hat das du hier einen Link zu den Großmütterchen gesetzt hast. Das freut mich soooo sehr! Ich möchte dir ganz herzliche Grüße nach Israel ~wow~ schicken, andrella

Eva said...

Du hast da die Wesensart von Katzen so reizend beschrieben, ja, das trifft genau.
Ich wollte, ich könnte eine halten, aber ich bin leider allergisch. Dabei liebe ich diese Tiere und hatte früher auch welche.
Meine Schwarze war eine Schultersteigerin! Die liebte Fisch am meisten. Der Rote war sehr aggressiv und auch ein wenig verschlagen. Die Graugetigerte war die Liebste, die Fürsorglichste, die brachte uns sogar zu essen, was sie fing. Sie muß von unseren Reaktionen enttäuscht gewesen sein. Sie stand mir am nächsten, denn ich habe sie als Baby in meinem Pullover herumgetragen, wenn die echte Mutter streunerte.

Yael said...

Die Golda ist auch eine Schultersteigerin!!! Das Problem ist nur, sie faengt bei meinen nackten Beinen an - oh je, Du muesstest mal sehen, wie zerkrazt die sind! Und ja, jede Katze hat eine andere Persoenlichkeit, unsere Tami ist auch aggressiv. Die Luna ist sehr lieb, wuerde uns nie anfauchen oder uns kratzen. Tja, und die Maeuse werden uns auch manchemal geschenkt!